Montag, 6. November 2017

Für Spartaaaa! Bemalung einer Vitrinen-Mini

Im TTS Forum wurde ein Malwettbewerb ausgerufen, und da ich die letzten Monate meine Figuren immer im Eilverfahren bemalt habe (wobei ich meine aktuelle Armee, 28mm Soviets für den 2.WK, noch nicht einmal hier gezeigt habe), kam mir diese Abwechslung sehr gelegen.
In den Tiefen meines Zinnberges habe ich eine Figur gefunden, die ich vor einiger Zeit gekauft hatte, um meine verkümmerten Malmuskel zu trainieren. Einen passenden Sockel hatte ich zur gleichen Zeit gekauft. Mit der Base wollte ich nicht zu viel Aufwand treiben, aber schon ein wenig experimentieren, also habe ich einen alten Korkuntersetzer geschlachtet, mir etwas Milliput, Sekundenkleber und ein paar Steinchen geschnappt, und los ging es.
Fertig zusammen gebaut
Die Figur grundierte ich, wie ich es gelernt habe, zunächst schwarz und nebelte dann mit weiß von oben und habe dann noch ein zenitales Licht gesetzt (also ein paar kurze Spühstöße in einem Winkel von 90° von oben), damit bekommt man einen schönen Eindruck, wie Licht und Schatten später zu setzen sind.
Als Grundfarbe fürs Base habe ich mich für ein Ocker entschieden, das ich etwas ins grünliche zog, als Kontrast für den Spartaner, der hauptsächlich in warmen Farben daher kommen wird.
Diese Farbe habe ich dann mit Vallejo Off White aufgehellt, bzw. mit German Grey abgedunkelt und alle drei Schattierungen dann munter nass-in-nass aufs Base gezaubert.
Grundiert und Base bemalt
Meine damalige Intention zum Kauf der Figur war es, mich etwas mehr mit der Bemalung von Haut auseinander zu setzen. Also habe mir einen Hautton selbst gemischt (in meinem Fall: ganz viel weiß, Ocker, etwas rot und blau).
Diese Farbe habe ich dann mit Vallejo „Smoke“ stufenweise abgedunkelt und angefangen, die Muskulatur herauszuarbeiten.
Mit einem einfachen Rotton von Vallejo habe ich dem Umhang der Figur schonmal etwas Farbe gegeben und dabei wieder einmal diese Farbe verflucht, weil rot einfach so schlecht deckend ist.
Haut skizziert und Umhang Grundfarbe

Ein paar weitere Grundfarben aufgebracht, weiter am Mantel gearbeitet.

Mantel abschattiert

Für den Ledergürtel habe ich einen Verlauf von Hell- zu Dunkelbraun gemalt, mit Bonewhite ein paar Kratzer gemalt, und das ganze braun getuscht.
Der Rest waren noch viele Kleinigkeiten, wenn am Abend etwas Zeit war, habe ich einfach drauflos gemalt, weshalb das auch nicht mehr so gut zu dokumentieren ist.
Zuguter letzt habe ich noch ein paar Pigmente aufs Base geschmissen, und hier ist nun das fertige Ergebnis:







Dienstag, 17. Oktober 2017

DBA - Römer (25vZ bis 197)

Das folgende Projekt lag schon lange bereit, und endlich habe ich meine kleine Römer-Streitmacht für DBA fertig gestellt. (DBA 2.2 - II/56 Römisches Imperium 25vZ bis 197).

Reiter und General

Leichte Reiterei und Speerschleuder

Hilfstruppen

Hilfstruppen, Bogenschützen und Plänkler

Klingen und die 2. Generaloption

Guild Ball - Nachschub für die Ingenieure

Ich habe schon lange keine Updates gepostet (wieder einmal...), dabei hat sich eine Menge getan. Mittlerweile bin ich im Besitz eines 3D Druckers, den ich selbst gebaut habe, das hat eine ganze Menge Zeit gekostet. Daher werde ich dem Drucker bei Gelegenheit einen eigenen Blogeintrag widmen, zumal ich ihn hauptsächlich für Gelände-Projekte einsetze. In Zukunft gibt es also hier auch Gelände zu sehen.
So, nun aber zu den Figuren:

Pin Vice

Rage

Gutter

Montag, 27. März 2017

DAK: Kübelwagen

Das DAK erhält Nachschub. Der Chef darf standesgemäß im Kübelwagen schnell dorthin fahren, wo er gebraucht wird (1 Punkt ohne Fahrer).

Tabletopclub Dresden

Ein Update zum Thema Club:

Wir haben es getan, Dresden hat nun seinen eigenen Tabletopclub. Wir treffen uns jeden Montag ab 18 Uhr im Kinder- und Jugendhaus „INSEL“ im Ortsteil Cotta.
Der Club hat eine Präsenz im Fratzenbuch (facebook.com/Tabletop.Dresden) und einen Forumsbereich bei Tabletop Sachsen (klick).

Wer mitmachen möchte, meldet sich am besten über unsere Email-Adresse ttcdresden@gmail.com

Wenn ihr uns besuchen wollt, solltet ihr euch in jedem Fall anmelden, um sicherzugehen, dass jemand da ist.

Montag, 6. März 2017

Ein Freibeuter für des Nachbars Sohn

Schon vor einer Weile bat mich der Sohnemann unserer Nachbarn, ihm seine (bisher einzige) Figur anzumalen. In einer AG in der Schule haben sie eine Freebooters Fate Kampagne gespielt, und am Ende hat jeder eine Miniatur bekommen.
Den Wunsch konnte ich ihm natürlich nicht abschlagen, hier ist sie:



Das Farbschema rot/schwarz hat er sich gewünscht. Für mich war es spannend mal eine Figur anzumalen, die mir nicht gehört. Hat auf jeden Fall Spaß gemacht. Mit rot stehe ich aber noch immer auf dem Kriegsfuß…

Chain of Command - das erste Spiel

Darragh aka Dakeryus und ich haben letzte Woche unser erstes Chain of Command Testspiel absolviert. Wir haben nur mit je einem Platoon ohne Unterstützung gespielt, die Deutschen waren damit leicht im Vorteil.
Das Gelände ist leider noch sehr rudimentär, die Häuser z.B. nur als Grundriss auf dem Tisch. Wir geloben Besserung.
Der Spieltisch, die eckigen Pappscheiben sind die Häuser...
Ziel des Spiels war es, in das größere der beiden Gebäude einzudringen, dort einen wichtige Nachricht zu suchen (kostet eine Aktivierung) und damit das Spielfeld zu verlassen.
Es entbrannte ein wildes Feuergefecht, wobei die Deutschen dank ihrer zahlreichen MG034 klar die Oberhand hatten. Die Briten verlagerten ihre Taktik und fingen an, die Deutschen Feuerstellungen mit ihrem Mörser einzunebeln.
Eine Feuerstellung der Deutschen
Zwischenzeitlich stürmte ein Team der Deutschen in das Gebäude und konnte die Nachricht sichern, war aber im Gebäude festgenagelt, da die Briten den Eingang mittlerweile unter Feuer nahmen. Die Moral der Deutschen litt zusehends, obwohl die Verluste deutlich niedriger waren als auf Britischer Seite. Aber mit einer Schusswunde kommandiert es sich eben nicht so gut (mein Leutnant hat eine Wunde abbekommen). Schließlich gelang es den Briten in das Gebäude vorzudringen, und das deutsche Team dort auszuschalten. Hier war das Spiel auf Messers Schneide, doch ein beherzter Vorstoß mit Bajonetten mit einem Trupp, der bisher Feuerunterstützung gegeben hatte, schaffte es die Britische Moral im Nahkampf zu brechen. Ein Pyrrhussieg für das Afrikakorps.

Uns hat das Spiel beiden sehr gut gefallen, zeigte es doch, wie wichtig der Einsatz der Kommandanten bei Chain of Command ist. Meine ersten Unterstützungstruppen sind jetzt auf dem Maltisch, damit wir bald ein „richtiges“ Spiel machen können.